Fluor im Wasser

Das Wasser aus dem Untergrund stellt 0,6 % des verfügbaren Wasservorkommens dar, es ist aber die Hauptversorgungsquelle für Trinkwasser.

Neben Arsenen und Nitraten sind die Fluoridione (F-) die wichtigsten anorganischen Schadstoffe und sie sind hautpsächlich geogener Herkunft .

Die Fluoride geraten in erster Linie durch Freisetzung aus der Verwitterung von Mineralien ins Wasser, welche diese Ione enthalten. Diese Mineralien finden sich in unterirdischem Felsgestein, das mit dem Wasser in Kontakt kommt. Hohe Fluoridkonzentrationen kommen häufig in Trockengebieten vor, wo der Wasserfluss geringer und folglich der Kontakt zwischen Wasser und unterirdischem Felsgestein länger ist.

Fluoride gelangen über das Trinkwasser und über Lebensmittel in unseren Organismus, sogar auch über Medikamente und Kosmetika.

Ursprünglich hieß es, dass Fluoride im Wasser in Konzentrationen bis zu 1,0 mg F/l gesundheitsförderlich seien, vor allem in der Wachstumsphase, zur Festigung des Zahnschmelzes – doch diese Annahme ist heute umstritten.

Die Weltgesundheitsorganisation und die meisten Länder der Welt raten vom Wasserkonsum ab, wenn die Fluoridkonzentration 1,5 F/l übersteigt, in vielen Ländern jedoch wird diese Höchstgrenze weit überschritten.

Es wurden die verschiedensten Methoden zur Beseitigung dieses Anions vorgeschlagen – die bevorzugten Methoden hinsichtlich der leichten Handhabung und damit verbundenen geringen Kosten sind jedoch die auf der Adsorption basierenden Methoden, wie es bei HINDROP der Fall ist.

Fluor in der Welt

In den meisten Ländern der Welt ist der Fluoridgehalt im Trinkwasser auf 1,5 mg/l – gemäß der Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) begrenzt.

Der Fluoridgehalt im Wasser ist weltweit verbreitet, und in einigen geographischen Gebieten stellt die Toxizität des Fluorids ein erstrangiges Gesundheitsproblem dar.

Die dauernde Aufnahme von Wasser (Trinken und Kochgerichte) führt zu Zahnfluorose, und bei einer sehr starken Exposition kann es zu Knochenfluorose kommen, durch die die Beweglichkeit und die Empfindungsfähigkeit des Nervensystems angegriffen werden. Diese Erkrankungen sind der Grund dafür, dass vom Wasserkonsum mit einem Fluorgehalt von mehr als 1.5 mg/F/l abgeraten wird.

Die neuesten Informationen zeigen, dass die Fluorose in mindestes 25 Ländern der Welt endemisch ist.

Die Gesamtanzahl der betroffenen Personen weltweit ist nicht genau bekannt, aber eine vorsichtige Schätzung weist auf über 400 Millionen Menschen hin.

Protzentsatz der vom Fluor betroffenen Bevölkerung auf jedem Kontinent

11.1
AMERIKA
16.6
EUROPA
22.6
AFRIKA
8.6
ASIEN
Die Auswirkungen von Fluoriden auf die Bevölkerung

Fluor erzeugt bei der betroffenen Bevölkerung zwei schwere Erkrankungen: die Zahnfluorose und die Knochenfluorose. Aber abgesehen von den gesundheitlichen Problemen kann Fluor auch andere Probleme mit sich bringen, die sich negativ auf die Lebensqualität sehr vieler Menschen auf unserer Erde auswirken.

Zahnfluorose

fluorosis-dental

Zahnfluorose ist die Verkalkungsstörung des Zahnschmelzes, also der äußeren harten Schicht des Zahnes, der die Zahnkrone überdeckt.

Zu hohe Zufuhr von Fluoriden (über 1,5 mg/L) über einen längeren Zeitraum und vor allem während der Zahnentwicklung (von der Schwangerschaft bis zum 9. Lebensjahr) führt zur Zerstörung der Zähne infolge der Zahnfluorose.

Während der Zahnentwicklung produzieren die Ameloblasten oder schmelzbildenden Zellen ein Matrixprotein, das schrittweise verkalkt und den Zahnschmelz bildet. Danach degenerieren die Ameloblasten und verschwinden.

Das Krankheitsbild hängt von der aufgenommenen Fluoridkonzentration und Aufnahmedauer der toxischen Dosis ab; bei geringerer Dosierung können weißliche, unregelmäßig verteilte Schmelzflecken entstehen, und bei bei stärkerer Überdosierung entstehen braune Zahnverfärbungen mit Schmelzstörungen, wie Fissuren oder Schmelzverlust, ähnlich wie die durch Abschleifen verursachten Schäden.

Bei den stärksten Formen von Zahnfluorose wird der Zahn kreidig weiß, kann aber mit der Zeit sein Erscheinungsbild ändern. Der Schmelz wird auf Grund der Hypomineralisation sehr brüchig und porös, kann beim Kauen zerbrechen und tendiert zur Verfärbung (diffuse bräunliche Flecken).

Die Zahnveränderungen können leichter bis sehr schwerwiegend sein:

  • Feine matte weiße Linien
  • Komplett weißer, kreideartiger Zahnschmelz
  • Diffuse braune Zahnverfärbungen
  • Zahnschmelzverlust

Knochenfluorose

afectados-fluorDie Knochen- oder Skelettfluorose entsteht bei übermäßiger Fluoridablagerung in den Knochen, dadurch wird die Knochenstruktur angegriffen un die Knochen werden amorph, schwach und brüchig.

In den ersten Phasen der Knochenfluorose kommt es zur Knochenvermehrung, was auf Röntgenaufnahmen zu erkennen ist. Werden weiter große Mengen an Fluoriden über Jahre aufgenommen, kommt es zur Versteifung der Knochen und zu Gliederschmerzen.

Die akuteste Form der Knochenfluorose ist die “invalidiernde Fluorose” mit Symptomen wie Sehnenverknöcherung, Unbeweglichkeit, Verlust an Muskelmasse und neurologische Störungen auf Grund der Rückenmarkkompression, Knochenversprödung und Nervenschäden.

Andere Gesundheitsprobleme

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass die meisten Nierenerkrankungen eng mit der Fluoridtoxizität verbunden sind. Überdosierungen und kurzfristige Expositionen können die Nierenfunktion einschränken

Viele Forschungsgruppen haben bereits Beweise dafür, dass Fluoride die Funktion der Zirbeldrüse und auch die Hirnfunktion beeinträchtigt.

Bei Bevölkerungsgruppen, die auf Wasser mit hohen Fluoridkonzentrationen angewiesen ist, steigt die Tendenz zur Entwicklung von Blasenkrebs, Osteoporose, Arthritis, spröden Knochen, Unfruchtbarkeit, Hirnschäden, Alzheimer und Schilddrüsenstörungen.

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