Bisher sind verschiedene Methoden zur Fluoridentfernung aus Trinkwasser bekannt. Die meistverbreiteten sind:

  • Ionenaustausch-Systeme
  • Eisenfällung
  • Aktiviertes Aluminiumoxid
  • Umkehrosmose
  • Elektrokoagulation

Viele dieser Methoden können auf Grund ungünstiger Faktoren nicht in großem Maßstab angewandt werden, wie zu hohe Investitionskosten und Kosten für den späteren Betrieb und die Instandhaltung, Erzeugung toxischer Nebenprodukte (Kontamination), nicht immer verfügbarer Energiebedarf, komplexe Handhabung, die ein Know How voraussetzt, das nicht immer in Ländern mit geringer sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung vorhanden ist.

Koagulation

Die Koagulationsverfahren sind wirksam, aber in der Praxis wird nicht immer die gewünschte Reduzierung der Fluoridkonzentration im Wasser erreicht, und die Ergebnisse sind auf Grund der Bedingungen des aufzubereitenden Wassers sehr begrenzt.

Membranen

Teure Verfahren in Investition und Betrieb. Die Membranen verschmutzen leicht und verlieren damit ihre optimale Leistungskraft. Außerdem muss für den Betrieb Energie vorhanden sein, und die Handhabung muss durch qualifizierte Fachkräfte erfolgen.

Elektrochemie

Wegen der hohen Installations- und Instandhaltungskosten sind das keine sehr populären Verfahren.

Nalgonda

In einigen afrikanischen Ländern (Kenya, Senegal und Tanzania) ist diese Technik sehr verbreitet, doch sie ist nicht sehr zuverlässig, und das Schlimmste ist, dass das aufbereitete Wasser eine hohe Konzentration an Restaluminium enthält (2-7 mg/L), weit höher als der von der WHO festgelegte Grenzwert von 0,2 mg/L

Zusammenfassung der Bedingungen der Technologien zur Fluoridentfernung aus Trinkwasser

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